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October 2006 Liberation

"At the night of Friday, 20. October on Saturday, 21. Octobers we attacked the circus Royal in Winterthur, already one week before, in Zurich, we freed a dwarf hare and a guinea pig from their shank on closest area from the circus. These two enjoy in the meantime their liberty with numerous kind companions on one more as 100mal larger surface than in the circus Royal. We regret, that we thereby possibly two small children, which, so it had the appearance, were mainly for the support of the two animals responsible, to have made very sad, but animal does not belong in shank only quite not completely alone without kind comrades on so small area, and already not at all to the personal maintenance.

We freed besides numerous white pigeons from their cages, unfortunately them the wings were exploiter inside supported by their brutal, in other words, they were robbed of their natural ability in cruel way to flies, and are condemned due to its to it, to spend an painful life in a small cage. Nevertheless we hope to have arranged an impression of it for them, as a life in liberty could feel, and them thereby a small joy to have prepared.

Besides we replaced some to the much to small prisons of the animals short hand by around a often larger prison of the circus employees. Unfortunately it was to be offered us not possible to all prisoner in the long term a life in liberty, but a small pig seemed to already enjoy the shank in full courses, extended to the circus area. We hope to have made also thereby a joy for it, regret and, to be able not to offer it any longer.

The large winners of this organized cruelty to animals for the purpose of the maintenance and amusing humans were branded with color. We left our traces on the two live-mobile of the owner and wire-puller of this exploitative and tierquälerischen circus extra large in the comparison.

In our exploitative society always well-known-measured those suffer at most, which to few to resist can. In our daily fight against capitalism with the existence of our Mitlebewesen coined/shaped by wrong and agony one deals too rarely. But the straight disappointment of the animals is a prime example for the cruelty of this system which is based on property and competition. They are treated as article and are property of humans, without right to lives they are no more than bare raw material. They may hunted, tormented, issued, killed, to be gemästet and eaten. They have to fulfill one of humans determined use, and for it they only exist. The animals live in a circus on much to small area, their will by force broken thereby it with the movements for humans ill feats, most unnatural for it, to specify. They are condemned to an existence in eternal shank, so that possibly a sadistischer Zirkusboss can coat fat profits by industriously paying customers, at least the boss of the circus Royal can afford a not straight cheap Jaguar. Profit from the direct and violent exploitation of lives. Not only the animals, also the female workers in the circus, the ArtistInnen and artists live on the hand in the mouth. They and we all are part of this condemned apparently do not end to wanting vicious circle of to survive to want, to participate and therefore in a forced manner to it its in the system of the global exploitation in possibly a place as the further small wheel and turn before itself.

We destroy the exploitative machinery, we provide for it, that we wheels the direction, the speed and the purpose of our rotation determine. For a life in liberty for all, Humans and animal! As long as cages exist, the fight continues.

Die wilden Vögel

 

Original German communique:
"In der Nacht vom Freitag, 20. Oktober auf Samstag, 21. Oktober haben wir den Zirkus Royal in Winterthur angegriffen, bereits eine Woche zuvor, in Zürich, befreiten wir einen Zwerghasen und ein Meerschweinchen aus ihrer Gefangenschaft auf engstem Raum aus dem Zirkus. Diese beiden geniessen inzwischen ihre Freiheit mit zahlreichen ArtgenossInnen auf einer mehr als 100mal grösseren Fläche als im Zirkus Royal. Wir bedauern zwar, dass wir damit möglicherweise zwei kleine Kinder, welche, so hatte es den Anschein, hauptsächlich für die Betreuung der beiden Tiere verantwortlich waren, sehr traurig gemacht zu haben, doch gehören Tiere nicht in Gefangenschaft, erst recht nicht ganz alleine ohne Artgenossen auf so kleinem Raum, und schon gar nicht zur persönlichen Unterhaltung.

Wir befreiten zudem zahlreiche weisse Tauben aus ihren Käfigen, leider wurden ihnen die Flügel von ihren brutalen AusbeuterInnen gestutzt, mit anderen Worten, sie sind auf grausame Art und Weise ihrer natürlichen Fähigkeit zu Fliegen beraubt worden, und sind aufgrund dessen dazu verdammt, ein qualvolles Leben in einem kleinen Käfig zu verbringen. Trotzdem hoffen wir ihnen einen Eindruck davon vermittelt zu haben, wie sich ein Leben in Freiheit anfühlen könnte, und ihnen damit eine kleine Freude bereitet zu haben. Zudem haben wir einige der viel zu kleinen Gefängnisse der Tiere kurzerhand durch das um ein vielfach grösseres Gefängnis der Zirkusangestellten ersetzt. Leider war es uns nicht möglich allen Gefangenen auf Dauer ein Leben in Freiheit zu bieten, doch schien ein kleines Schwein bereits die auf das Zirkusgelände erweiterte Gefangenschaft in vollen Zügen zu geniessen. Wir hoffen auch ihm damit eine Freude gemacht zu haben, und bedauern, ihm nicht mehr bieten zu können.

Die grossen Gewinner dieser organisierten Tierquälerei zum Zwecke der Unterhaltung und Belustigung des Menschen wurden mit Farbe gebrandmarkt. Wir hinterliessen unsere Spuren auf den beiden im Vergleich übergrossen Wohnmobilen des Besitzers und Drahtziehers dieses ausbeuterischen und tierquälerischen Zirkus.

In unserer ausbeuterischen Gesellschaft leiden bekanntermassen immer diejenigen am meisten, welche sich am wenigsten wehren können. Zu selten wird in unserem täglichen Kampf gegen den Kapitalismus auf das von Leid und Qual geprägte Dasein unserer Mitlebewesen eingegangen. Doch ist gerade das Leidwesen der Tiere ein Paradebeispiel für die Grausamkeit dieses auf Eigentum und Konkurrenz basierenden Systems. Sie werden als Gegenstand behandelt und sind Eigentum eines Menschen, ohne Recht auf Leben sind sie nicht mehr als blosser Rohstoff. Sie dürfen gejagt, gequält, ausgestellt, getötet, gemästet und gefressen werden. Sie haben einen von den Menschen bestimmten Nutzen zu erfüllen, und nur dafür existieren sie. Die Tiere leben in einem Zirkus auf viel zu kleinem Raum, ihr Willen wird mit Gewalt gebrochen damit sie mit den für sie unnatürlichsten Bewegungen für den Menschen kranke Kunststücke aufführen. Sie sind zu einem Dasein in ewiger Gefangenschaft verurteilt, damit irgend ein sadistischer Zirkusboss durch die fleissig zahlende Kundschaft fette Gewinne einstreichen kann, zumindest kann sich der Chef des Zirkus Royal einen nicht gerade billigen Jaguar leisten. Gewinn aus der direkten und gewalttätigen Ausbeutung von Leben. Nicht nur die Tiere, auch die ArbeiterInnen im Zirkus, die ArtistInnen und KünstlerInnen leben von der Hand im Mund. Sie und wir alle sind Teil dieses verdammten scheinbar nicht enden wollenden Teufelskreis von überleben wollen, und deswegen dazu gezwungen sein im System der globalen Ausbeutung an irgend einer Stelle als weiteres kleines Rad mitzuwirken und vor sich hin zu drehen.

Zerstören wir die ausbeuterische Maschinerie, sorgen wir dafür, dass wir Räder die Richtung, die Geschwindigkeit und den Zweck unseres Drehens selbst bestimmen. Für ein Leben in Freiheit für alle, Mensch und Tier! Solange Käfige existieren, geht der Kampf weiter.

Die wilden Vögel

Animal Liberation Front"
 


 

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